#72 Margarete Wedekind

w26. Sie war immer schon bekannt für dumm gelaufen. Die Fachverkäuferin für Lederwaren arbeitet jetzt auf dem Büro und wollte niemals irgendetwas sagen oder schreiben. Viele sagen: „Die Fickmaus hat sich hochgeschlafen.“ Sie war die letzte, die man hörte, hören wollte oder könnte. Sie war nicht mal die Nummer auf der Liste, nicht die eine von den zehn. Nie dachte jemand, dass sie wäre. Ob sie etwas sagte oder nicht, schon gleich gar wahres, war nicht einmal ihr selber klar. Sie landete den Typen. Es war alles sonst normal, d. h. normal so doof wie alles immer. Und sie sprach und ratterte und irgendwie darf das mal sein. So dachte sie. Sie war immer als sehr jung empfunden, war stets die beste Stute aller, immer wieder gern geritten. Sie strahlt hell auf, tschilpt leise wie von unter einem Zaun: „Red, red wine, its up to you“. Alles, was sie jemals konnte, hatte sie getan. „Ich bin jetzt sechsundzwanzig Jahre alt.“ und wie immer hört sie niemand. Heute Nacht wird die Welt von ihr betreten werden. Sie ist. Das ist der Plan. 

Wonach blickst du das schöne Licht?
aka: The Rant

alles voll und auf der tenne wird getanzt ich hab‘ das antlitz schon gesehn aus mitleid wie sera sera der bassviole rettung die bewegung gut zu machen was ich auf diesem platz nicht kann da ziehen kühler kühe hörner weg aus geborgter zeit wird immer mehr versagt verraten an der nächsten playstation crimson wird mir der sky schon jung blut weint den morgennebensonnen laut schreiend hin ins eis alt herz döhnt am fleischerhaken kocht tage schwer und hart bewehrt in der küche wird es nacht der letzte mann am fluß der heimat steht fest die  wacht in dreiklangdimensionen doch keiner räumt die küche auf lappen tappen weiter schwappen reibt sich blank den edelstahl blitze wirft der messer meister der letzte steht fest treu und schön ich teile pflanzen bogen abgespannt halal und koscher und vegan auch pittsburg style sehr gerne doch redet nicht vom grausen wühlet nicht durch meine gräber wenn ich am  herd steh jahre kommen jahre gehen fülle gebiert füllen springt grüner hering fett gebraten sahne stinkt wein fein und fetter schollen fleisch was mir geschenkt ist will ich ehren nie geht mir fort was wäre jemals gekocht geschmeckt kein fettes rind noch totes lamm hoch die rippe flach das schwein paprika gurke zwiebel alle formen von gemüse es ist für alle zum etwas auf die schwelle legen love is a batttlefield in dieser zeiten feiertage bin ich doch für orangenschnitze apfelschnitze mit orangenschoko hunde schlappen berge bröseln was schelme nicht stehlen das rauben narren gerechtigkeit und wahrheit oder tod im radio der herr erstand  der schrieb herz schwarz mir an die wand ich stehe vor dem kühlschrank hier kein wein kein haus kein parmesan nicht der tomate klein salat nicht bier nicht feld, nicht fluss, nicht berg, nicht see nicht mal paniert vom aldi jacques‘ weindepot ist nicht präsent kein kleiner rest schwappt in der schachtel  selbst mit gekipptem schlauchventil from the first knowing alle wissen dass ich komme wann hatte ich zehntausende von flaschen oder felle je gespart ehre beim eintritt in das haus den gast er weiß dass fülle sät und leere schmält und ich versagte weißarmig da ich die kinder nicht erkannte der seligkeiten steinernes verstehen der jahre winde werden wieder downloaden hunderte von seelen  auf hunde schneien jahre nieder sein heißer atem auf die strecke die wilde hatz des weiterwollens in weißen eises harter kälte ich sterbe gern von vorne niemals vor mir je anderes als blau dort verdampft das abarbeiten und das wesen des gedaddel mir ist die bemühung fremd der vielen bücher wiederholung und die hunde wollen fleisch nicht wird das trümmerfeld euch seufzen drei rubine für die töchter sind in ordnung und schlüssel wird mir der gestaltung auf den feldern der versagung dumpf der schlaf er wartet nicht auf mich der schuss als plötzlich dollstes ding von steilstem  fummeln das pfählen sprachloser erschöpfung wo sie enthauptet wurde da stand auf sie ging ins wattern doch mir ging  sonne, neigte sich und tat dem kleinen wohl sie fand ihn dort im tal in der tat wird menschengeist wie eine schöne blume weiterblühen wie dichter träumen mund verloren voll von honig heimliches gejauchz kann keinen trügen sie ruhen und dem  mond erblasst was er geronnen und gewonnen und auf die seite etwa täte einsam bleib der klostergärtner und so weit die welt so viele küsse schlafen ein.

Der Ort des Geschehens als what3words Adresse:

frühjahr.spuren.langen

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