Lyrik

Hier ist der Ort für verschiedene Texte, die man Lyrik nennen mag oder anders.

Bevor es los geht, möchte ich noch einen kleinen „Disclaimer“ loswerden: Es ist wichtig, dass dem Leser die Unterscheidung zwischen Autor-Ich und Lyrischem Ich klar ist. Auch sollte der Leser Rollengedichte als Konzept kennen. Ich erscheine mit diesem Hinweis möglicherweise etwas übergriffig. Missverständnisse möchte ich aber vermeiden und kann nicht an jeder denkbar schrägen Stelle ein Warnschild aufstellen. Obwohl ich alles hier geschrieben habe, ist nicht alles, was hier zu lesen ist, Ausdruck meiner persönlichen Weltsicht.

Oder etwas anders formuliert:

AARON: Aber von diesen Wörtern und von den Gedichten kommt man auch nicht auf einen Wesenskern der dichtenden Person.
KAGAMI: Nun, irgendetwas mit der Person haben die Wörter, die sie benutzt, und die Gedichte, die sie schreibt, wenn sie denn welche schreibt, doch schon zu tun, oder? Man sagt doch, sie seien ihr Ausdruck.
AARON: Ja, schon, aber die Wörter fallen einem ja auch zu, man findet sie wie Steine am Wegrand bei einer Wanderung, hebt sie auf, und dann arrangiert man sie zu einem Muster. Dichter sind auch empfindliche Empfangsgeräte für verbreitete Stimmungen, empfindlichere Empfangsgeräte als andere Menschen. Hat das nicht Coetzee mal geschrieben?
KAGAMI: Ja, so ungefähr in Elisabeth Costello.

Hampe, Michael. Die Wildnis, die Seele, das Nichts (German Edition) (Kindle-Positionen 3153-3161). Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. Kindle-Version.

Ja, so ungefähr meine ich das. Auf geht’s.

Prometheus – Im Schatten dieses Gürtel

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