w63. Jahrzehnte hatte sie als Küchenkraft geschafft. Sie war damit viel unterwegs gewesen. Morgens, wenn sie aufsteht, weiß sie, dass sie nicht verliert. Sie liest auch Bücher. Gedanken sind gut. Sie steht am Rand vom dichten Wald, und sie sieht wirr und glücklich aus. Vor ihr ein schmaler Pfad, willig weich, unsauber verführbar bedeckt. Tiefes Moosgrün. Das war eine Nacht schweren Ravens. Kamen noch heftige Rants hinzu. Sie schimpft weiter leise vor sich hin. Es gibt zu viel Verwirrung hier. Die Paarung kann sie keinesfalls so stehen lassen. Es ist unverständlich, was sie sagt. Das Grün treibt weiter, von den Rhododendren zu den Eiben, von den Tannen zu den Lerchen, den hellen, mageren. Sie ist fortgelaufen. Aus helioatroper Nacht. Weg von Blindheit und Verwirrung, doch nicht von Trübsinn oder Schwermut fort. Sie watet unter abgeschüttelten Kirschbäumen zwischen den Weissdornhecken am verhungerten Eisentor entlang. Auf brüchiger Terrasse sieht sie den schmalen Jungen steh’n und winkt.

Erkenntnis und Interesse
Tief stand er im Tal am Rhododendron-Baum.
Der blühte purpur, wie denn, bitte, sonst schon.
Ich sah wirklich – dort am Felsen – einen Faun.
Nie würde ich Fotos shoppen für den Lohn
likender follower. Der Faun will leben.
Er trägt auf seinen harten Hinterhufen
der Welt hinein das neue Fetenschweben
und plant planetenweit wild Kufengrooven.
Doch im Kerzenschein weißer Kastanien
weiß das alte Kampfschwein: er kann nicht weiter:
nur Garten, Geranien, Douglasien.
Es läuft nicht wie gedacht. Der Markt wird tighter.
Er spürt die Kraftvektoren der Bescheidung
druckvoll und wünscht sich in Entwurfsabteilung.
Der Ort des Geschehens als what3words Adresse:
