sie ist nun sechsundfünfzig jahre alt und war die zahnarzthilfe sie ist die lebende integrationshelferin der alte chef ist tot und gestorben heute geht sie vormittags und kurz nach elf uhr in die alte zahnarztpraxis alter arbeit altes mühen beim lesen der todesanzeige dachte sie den alten schlüssel hab ich noch sie fand den ihrem.erloschen.aufhören im garten an der zweige leisem grün sind keine knospen nur versprechen das sonnenlicht durch mandolinen von den vielen jalousien wird zerschnitten verteilt ein frühlingstag der kaum den letzten winter kennt märzlicht und die guten dinge raum weich zirkonoxid die wand weiß streut sanft zart behandlungsstuhl instrumente kardanisch parallel verschieben vernutzte trapeze spiegel sonden winkel sie geht hinein
Chor: Geh und bedaure das verrinnende Licht.
Keinen Staub trägt dein Gewicht.

Drei Kerben
angekommen mit bewahrtem schlüssel auf plateauschuhen in pseudo punk beschnallung glühwürmchen im garten hinten bei den rhododendren eifernd wild verloschen weg und niemand fand jemals am morgen die kadaver letzter nacht im kleinen immergrün sie aber hält den abus schlüssel runder reide kerben hat der chef noch selbst hinein gedremelt haustür praxistür wohnungstür von der wand ins bild gefallen polaroid mit staubmäusen mehr glanz im haar und brüste draller sie hört wie neuer schlüssel sich hineinschnackelt schwarzer kurzmantel tyvek reißt und dieser mann kommt nicht zum trauern
Chor: Die Zeit ist um, die deine war.
schlüssel von stroh
zu leeren zimmern
atem nimmt staub
in lahmen netzen
glüht das würmchen
