m39. Der staatlich geprüfte Landwirt aus Heinsberg, Ehemann von einer und Vater von dreien (Mutter dieselbe), wechselte vor Jahren aus der Landwirtschaft in einen Forstbetrieb, weil ihm Natur und Wälder besser täten, und ist jetzt beim Land in Sechsunddreißigstundenwoche. Auch der Arbeitsplatz ist sicherer. Seit der Prüfung zum Forstmaschinenführer fährt er den Harvester und bekommt eine Zulage. Tage lang schon steht er in den Fichten. Vor ihm geht Sofija Adomaitiene (28), die studierte Försterin aus Eschweiler, in knall-rot-gelber Kevlar-Schutzmontur über die federnd weich durchtränkten Nadeln, den Helm nach hinten hochgeschoben, dass sie unter dem betropften Visier zu den Kronen schauen kann. Ihren Weg durch die erkahlenden Bäume bezeugt die Spur neonpink markierter Stämme. Die wird er alle holen.

Herr Senkanteán zur Luke, bitte!
Er trübt sich im Verdünnen.
Wir haben wenig Wasser
und malen nackt in Öl.
So wird dem Pastis vor der Luke
der zweite Tjost des Abends
bei halbem Sauerstoff gewährt.
Das wird getanzter, schwankender.
Wir hatten noch viertausend Flaschen
und rasendscharfe Karambite.
Treffer, Wunden malen Spuren.
Blood on the dancefloor.
Langsam wird es rutschig.
Zwei nur werden weiter singen
wie Pindar auf den Kampf
des Titans strenger Klingen.
Denn zwei nur
braucht das Baggerschiff.
Der Ort des Geschehens als what3words Adresse:
