Cent mille milliards de poèmes

Es sind einfach viele. Und in
der Emulation einer Methode
wird das farblose Blättern,
das erstickte Knirschen der Blätter,
das Reiben der Seiten im Gestrüpp
zum Gang der Gedanken.

Ein Mädchen hat keinen Namen.
Die Nummer brennt hell in der Liste.
Von Sardes aus
hat sie Erwägung gerichtet
wie auf dem Rücken des Tagschweins der Mond seine Rosen.
Sie schreitet oft durch das bittere Wasser.
Sie geht her,
und sie geht hin.

Nur wer der Menschen Fleisch frisst,
kann der Menschen Wort sein
und sich darin üben
dem Knaben gleich.

wenn es interessiert:

Cent mille milliards de poèmes ist ein Buchtitel von Raymond Queneau
Das Buch ist lieferbar.

uolipo

 „ἀπὺ Σαρδίων πόλλακι τυῖδε νῶν ἔχοισα“ von Sappho